
Wir wissen jetzt, mit welchen Wörtern Schweizer Firmen nach KI und Sicherheit suchen, welche davon Geld bringen und welche unserer Seiten sie beantworten. Gebraucht haben wir dafür einen Tag. Die Daten kosteten 35 US-Cent.
Die meisten Firmen lernen das nach einem Jahr Blog, wenn die Besuche ausbleiben. Wir wollten es wissen, bevor wir den nächsten Artikel schreiben.
Warum wir das gemacht haben
Seit dem 24. Oktober führt odcus.com mit KI, und Sicherheit ist die Basis dafür. Eine neue Positionierung ist eine Wette darauf, dass Kunden so denken wie wir. Wir wollten diese Wette mit Daten absichern, bevor wir Monate an Inhalten darauf bauen.
Dafür hängt bei uns ein SEO-Werkzeug am selben System wie die Website, die Google Search Console und der Blog. Es ist quelloffen und läuft auf unserer eigenen Infrastruktur. Bezahlt wird pro Abfrage, ein Monatsabo gibt es nicht. Gemessen haben wir 198 Begriffe auf Google Schweiz, dazu die Konkurrenz auf den ersten zwei Seiten für zwanzig Zielbegriffe.
Was wir nach einem Tag wussten
Welche Wörter Geld bringen
Schweizer Firmen suchen sehr konkret nach Werkzeugen und Regeln. Monatliche Suchen bei Google Schweiz, Deutsch, gemessen im Oktober 2026:
- M365 Copilot: 1'300
- EU AI Act: 1'300
- ISO 42001: 390
- KI-Agenten: 210
- KI-Beratung: 140
- Shadow AI: 110
Für «Shadow AI» liegt der geschätzte Klickpreis in Google Ads bei rund 27 Franken. So viel bieten Werbetreibende nur, wenn hinter dem Klick oft ein Kauf steht. Für uns heisst das: Diese Begriffe sind die Eingangstür zu Kunden, die bereit sind zu entscheiden.
Ebenso wertvoll war die Gegenprobe. Begriffe wie «sichere KI-Einführung» oder «KI-Governance Beratung» funktionieren im Gespräch hervorragend, gesucht werden sie kaum. Wir behalten diese Sprache für Gespräche und Empfehlungen. In der Suche reden wir so, wie Kunden tippen.
Woher unsere Kunden kommen
Die Search Console zeigt, wie uns Besucher finden, die unseren Namen noch nicht kennen. Sie kommen über Fragen wie welche Daten in ChatGPT dürfen oder was ISO 42001 verlangt. Es sind Sicherheitsfragen zu KI-Werkzeugen.
Genau dort steht ODCUS: KI einführen, mit Sicherheit als Fundament. Die Daten bestätigen die Positionierung, die wir am 24. Oktober live genommen haben. Unsere Regel seither: KI führt beim Begriff, Sicherheit liefert den Beleg.
Welche Seiten schon arbeiten
Für fast jeden gesuchten Begriff hatten wir die passende Seite bereits. Statt zwanzig neue Artikel zu schreiben, haben wir die bestehenden geschärft: Titel in der Sprache der Suche, Doppeltes zusammengelegt, sauber verlinkt. Die neuen Titel für KI-Beratung und KI-Agenten waren am Tag nach der Messung live.
Echte Lücken gab es zwei. Die erste haben wir am nächsten Morgen geschlossen: ChatGPT Team oder Enterprise, ein Thema mit klarer Nachfrage und typisch Schweizer Fragen, etwa wo die Daten liegen.
Wo Google selbst antwortet
Bei 17 von 20 Zielbegriffen zeigt Google über den Treffern eine KI-Übersicht. Wer dort zitiert wird, gewinnt den Leser, bevor er weiterscrollt. Deshalb beantworten unsere Seiten die gesuchte Frage gleich oben, klar und zitierbar.
Was wir davon haben
Bei uns hängen Website, Search Console, Keyword-Daten und Blog an einem System. Wird ein Beitrag geplant, stehen der Suchbegriff und die Seite, die ihn besitzt, schon fest. Jede Woche prüft das System, wo wir für dreissig Begriffe stehen, und hält fest, was sich bewegt.
Dafür öffnet niemand ein Dashboard, und zwischen Messung und Änderung kopiert niemand eine Tabelle von einem Programm ins nächste. Wofür Firmen früher ein Audit mit PDF und Massnahmenliste einkauften, läuft bei uns jede Woche mit. Wie das in unseren übrigen Abläufen aussieht, zeigen wir auf KI bei uns.
Was du davon hast
Nimm eine Treuhandfirma, die ein Jahr lang über «digitale Buchhaltung» bloggt. Ihre Kunden tippen derweil «Bexio oder Abacus» und «MWST-Abrechnung Frist» ein. Der Inhalt ist gut, er steht nur unter dem falschen Wort. Eine Messung vor dem ersten Artikel hätte das Jahr gespart.
Drei Dinge gewinnt jede Firma, die vor dem Schreiben misst:
- Budget, das bei Käufern ankommt. Jeder Artikel zielt auf einen Begriff, den Kunden mit Kaufabsicht suchen.
- Seiten, die schon da sind, arbeiten mehr. Ein geschärfter Titel bringt oft mehr als ein neuer Beitrag.
- Wissen statt Raten. Jede Woche ist klar, was wirkt, ohne dass jemand Zahlen zusammensucht.
Die Messung kostet heute Rappen. Den Unterschied macht ein System, in dem die Zahlen dort ankommen, wo die Inhalte entstehen, und jemand am selben Tag handelt. Wenn bei dir Website, Suchdaten und Inhalte noch an drei Orten liegen, schauen wir das in einem 30-min Erstgespräch an.
Weisst du, wonach deine Kunden suchen, bevor sie deinen Namen kennen?
Häufige Fragen
Was kostet eine Keyword-Analyse?
Die Daten selbst kosten heute wenig. Suchvolumen werden pro Abfrage bezahlt, unsere Messung von 198 Begriffen für die Schweiz kostete 35 US-Cent. Teuer ist nicht die Messung, sondern die Auswertung: welcher Begriff welcher Seite gehört und was sich auf der Website deshalb ändern muss.
Brauche ich ein SEO-Abo wie Ahrefs oder Semrush?
Nicht zwingend. Es gibt quelloffene SEO-Werkzeuge, die Suchvolumen, Rankings und Backlinks pro Abfrage beziehen statt über ein Monatsabo. Für ein KMU, das ein paar Mal im Jahr misst und wöchentlich einige Dutzend Begriffe verfolgt, reicht das meistens.
Warum wird meine Seite nicht gefunden, obwohl der Inhalt gut ist?
In unserer Erfahrung liegt es selten am Text. Häufig kämpfen mehrere eigene Seiten um denselben Begriff und teilen sich die Aufmerksamkeit, oder der Titel nutzt nicht das Wort, das Kunden eintippen. Der dritte Grund ist Autorität: Andere Websites verweisen noch zu selten auf die Seite.




