
Ein Betriebssystem für einen Gelato-Hersteller: eine Web-App statt Tabelle und Zuruf
Korrekte Zahlen für zwei Läden, ohne Zettel und Nachfragen.
Ein Gelato-Hersteller in den USA zählte Bestände und plante die Produktion über eine geteilte Tabelle, Zuruf und Chat-Nachrichten. ODCUS baut daraus eine Web-App, in der jede Rolle ihre Sicht hat und die dem Kunden gehört.
Ausgangslage
Der Betrieb produziert zentral und verkauft über mehrere Läden. Was abends in welchem Laden noch da ist, was am nächsten Tag produziert wird und welche Sorte eine fehlende ersetzt, lief über eine Tabelle, Fotos von Zetteln und Nachrichten zwischen Produktion, Ladenleitung und Inhaber.
Jede dieser Übergaben kostete Zeit und ging regelmässig schief: Ein Laden meldete zu spät, die Produktion plante nach Gefühl, der Inhaber fragte nach, statt zu entscheiden. Das Wissen darüber, wie der Betrieb wirklich läuft, lag bei wenigen Personen.
Der Kontakt kam über eine Empfehlung aus einem früheren Projekt zustande. Vertragspartner ist die ODCUS AG.
Vorgehen
- Anforderungen aus den drei Rollen erhoben: wer im Laden ausschenkt, wer den Laden führt, wer den Betrieb besitzt. Jede Rolle bekommt eine eigene Sicht auf dieselben Daten.
- Die Abläufe vom Ergebnis her neu gedacht: Was muss der Laden morgens wissen, was die Produktion am Vorabend, was der Inhaber am Monatsende?
- Eine Web-App gebaut, die diese Abläufe trägt: Abendzählung je Laden, Produktionsliste für den nächsten Tag, Ersatzsorten und Rezepte an einem Ort.
Was der Kunde bekommt
- Eine Web-App statt Tabelle und Zuruf, mit einer Sicht pro Rolle
- Abläufe, die ohne Nachfragen laufen: Bedarf, Produktion, Übergabe
- Quellcode, Daten und Kontext gehören dem Kunden. Kein Abo, keine Abhängigkeit von uns
- Korrekte Zahlen für beide Läden, ohne Zettel und Nachfragen
Eingesetzte Werkzeuge