Gespräch an einem Schreibtisch im Büro

KI und Sicherheit für Immobilienbewirtschaftung

Fremde Gelder, Mieterdaten und Zahlungsläufe, die jeden Monat pünktlich sein müssen. Wo wir bei Bewirtschaftern konkret ansetzen. Und welche wiederkehrende Arbeit dort als Erstes wegfallen kann.

Drei Personen im Gespräch in einem Büro

Immobilienbewirtschaftung

30-min Erstgespräch

Die Lage

Ein Bewirtschafter verwaltet Geld, das ihm nicht gehört: Mietzinskonti, Erneuerungsfonds, Zahlungen an Handwerker im Auftrag der Eigentümer. Dazu kommen die Daten von Tausenden Mietern, von der Bonität bis zur Schadenmeldung mit Fotos aus der Wohnung.

Der Alltag läuft über Bewirtschaftungssoftware, Mail und Portale, mit vielen Beteiligten: Hauswarte, Handwerker, Eigentümer, Verwaltungen von Stockwerkeigentum. Rechnungen kommen von überall, und eine gefälschte Handwerkerrechnung fällt im Monatslauf nicht auf, wenn niemand danach sucht.

Institutionelle Eigentümer und Pensionskassen fragen bei der Mandatsvergabe inzwischen nach dem Umgang mit Daten und Sicherheit. Das Datenschutzgesetz macht die Geschäftsleitung für Mieterdaten persönlich haftbar. Beides trifft Betriebe, die dafür keine Stelle haben.

Was ein Bewirtschafter braucht, ist keine neue Technik, sondern eine klare Verantwortung, ein geprüftes Vorgehen bei Zahlungen und eine Antwort, die bereitliegt, wenn ein Eigentümer fragt.

Was wir in dieser Branche antreffen

  • Zahlungen an Handwerker und Eigentümer sind das ZielHunderte Rechnungen pro Monat von wechselnden Absendern. Eine geänderte IBAN in einer echten Mailkette fällt ohne festen Prüfschritt nicht auf.
  • Mieterdaten sind persönlich und vielBonitätsauskünfte, Betreibungsauszüge, Fotos aus Wohnungen, Schadenmeldungen. Das Datenschutzgesetz nimmt die Geschäftsleitung dafür in die Pflicht, nicht den Softwareanbieter.
  • Viele Beteiligte, viele ZugängeHauswarte, Handwerker, Eigentümer und Verwaltungen haben Zugang zu Portalen und Dokumenten. Wer entzieht ihn, wenn das Mandat endet oder der Hauswart wechselt?
  • Der Monatslauf verträgt keinen AusfallMietzinse, Nebenkosten, Eigentümerabrechnungen: Ein verschlüsselter Server am Monatsende trifft Eigentümer und Mieter gleichzeitig.
  • Die IT hängt an der Branchensoftware und einem externen DienstleisterBeide tun, was bestellt ist. Backup-Tests, Zugangsprüfungen und Notfallpläne bestellt in den meisten Betrieben niemand.
  • Eigentümer fragen nach NachweisenPensionskassen und Anlagestiftungen prüfen ihre Bewirtschafter. Wer keine belegbare Antwort hat, verliert Mandate, bevor über Honorare gesprochen wird.
KI in dieser Branche

Wo in der Bewirtschaftung die Zeit hingeht, und was wir dort bauen

Das sind die Abläufe, nach denen wir im ersten Gespräch fragen, weil wir sie bei Bewirtschaftern immer wieder antreffen.

Wo die Zeit hingeht

  • Eigentümerreporting von HandAus Bewirtschaftungssoftware, Bank und Mail entsteht jedes Quartal dasselbe Paket. Pro Eigentümer, pro Liegenschaft, von Hand.
  • Mieterpost und Schadenmeldungen triagiertJede Meldung wird gelesen, eingeordnet, weitergeleitet, beantwortet. Die meisten gleichen einer früheren.
  • Handwerkerofferten und Rechnungen abgeglichenOfferte, Auftrag, Rechnung, Budget: vier Dokumente, von Hand gegeneinander geprüft.
  • Wissen über Liegenschaften bei einer PersonWelche Heizung welche Eigenheit hat und welcher Mieter welche Abmachung, weiss der Bewirtschafter. Fällt er aus, beginnt die Vertretung bei null.
  • Rückfragen von Eigentümern wiederholen sichNebenkosten, Erneuerungsfonds, Leerstand. Die Antwort steht in einer früheren Mail, nur findet sie niemand.
  • Versammlungen und Protokolle kosten AbendeEinladung, Traktanden, Protokoll, Beschlusskontrolle. Für jede Stockwerkeigentümergemeinschaft, jedes Jahr.

Was wir bauen

  • Eigentümerreporting aus den laufenden DatenDas Quartalspaket entsteht aus Bewirtschaftungssoftware und Bank, in deinem Format. Der Bewirtschafter kommentiert, statt zu bauen.
  • Triage der MieterpostMeldungen werden gelesen, eingeordnet und mit einem Antwortvorschlag vorbereitet. Deine Leute entscheiden und senden.
  • Liegenschaftsdossier vor jedem TerminHistorie, offene Punkte, Abmachungen, letzte Entscheide. Auch für die Vertretung lesbar.
  • Rechnungsprüfung mit VorgeschichteZu jeder Handwerkerrechnung liegen Offerte, Auftrag und Budget daneben. Abweichungen sind markiert, bevor jemand freigibt.

Wo wir anfangen würden: Beginn beim Eigentümerreporting. Die Daten sind da, der Ablauf ändert sich nicht, und der Effekt ist beim nächsten Quartal sichtbar.

Typischer Auslöser

Eine Handwerkerrechnung mit geänderter Kontonummer wird bezahlt. Oder ein institutioneller Eigentümer verlangt vor der Mandatsvergabe einen Nachweis, wie Mieterdaten und Gelder geschützt sind.

Der ODCUS-Unterschied

Wir verkaufen keine zusätzlichen Werkzeuge. Erster Schritt ist immer: Was habt ihr schon, was davon funktioniert, und was können wir streichen? Viele Mandate beginnen damit, Kosten zu senken und den Schutz gleichzeitig zu verbessern.

Warum diese Leistungen dort greifen

Security Assessment mit Umsetzung

Zuerst die Zahlungen und Zugänge, dann der Rest

Zum Festpreis erheben wir den Stand: Rechnungsprüfung, Freigaben, Mailschutz, Zugänge von Dritten, Backup. Priorisiert nach dem, was bei einem Bewirtschafter echtes Geld und Mandate kostet.

Doppelte Werkzeuge und ungenutzte Lizenzen tauchen dabei fast immer auf. Sie finanzieren einen Teil der Massnahmen.

Security Management & Operations

Freigaben, Zugänge und Dienstleister im Griff, ohne den Monatslauf zu stören

Wir führen einen festen Prüfschritt für Kontoänderungen ein, ordnen die Zugänge von Hauswarten, Handwerkern und Eigentümern und geben dem IT-Dienstleister klare Aufgaben. Umgesetzt zwischen den Monatsläufen.

Deine Bewirtschafter bleiben bei den Liegenschaften. Wir arbeiten den Rückstand ab und übergeben so, dass er nicht wieder entsteht.

ISMS, ISO 27001 & NIS2

Die Antwort für Eigentümer und Pensionskassen liegt bereit

Ein schlankes ISMS dokumentiert einmal, wie Gelder und Mieterdaten geschützt sind. Damit sind Fragen von institutionellen Eigentümern beantwortet, bevor sie gestellt werden.

Wo ein Eigentümer ISO 27001 verlangt, begleiten wir bis zum Zertifikat.

Interim & Fractional CISO

Eine verantwortliche Person, die du nicht anstellen musst

Ein bis zwei Tage pro Monat: Prioritäten setzen, Dienstleister und Softwareanbieter steuern, Mitarbeitende sensibilisieren, der Geschäftsleitung und den Eigentümern berichten.

Das Mandat lässt sich zurückfahren, sobald die Ordnung steht.

Für wen das passt

  • Bewirtschafter und Immobilienverwaltungen mit 30 bis 150 Mitarbeitenden ohne eigene IT-Rolle
  • Betriebe, die Zahlungen im Auftrag von Eigentümern ausführen
  • Verwaltungen mit institutionellen Eigentümern, die Nachweise verlangen
  • Betriebe mit vielen externen Zugängen: Hauswarte, Handwerker, Stockwerkeigentümer

Verwandte Mandate

Anonymisierte Einblicke in echte Mandate. Nicht alle stammen aus dieser Branche, die Aufgabenstellung ist aber dieselbe.

Häufige Fragen

Unsere Branchensoftware läuft in der Cloud des Anbieters. Sind wir damit nicht sicher?

Der Anbieter schützt seine Plattform. Wer bei euch Zugang hat, ob Konten einen zweiten Faktor haben, wie Rechnungen geprüft werden und was mit Mail und Ablage passiert, bleibt eure Sache. Dort passieren die Vorfälle.

Wie verhindern wir, dass eine gefälschte Handwerkerrechnung bezahlt wird?

Mit einem festen Prüfschritt für jede Kontoänderung, der nicht per Mail läuft, und mit einem Vier-Augen-Prinzip ab einer Betragsgrenze. Beides ist in Tagen eingeführt und braucht keine neue Software.

Ein Eigentümer verlangt einen Sicherheitsnachweis. Was können wir kurzfristig liefern?

Einen belegbaren Stand: was geschützt ist, wie, und was bis wann noch kommt. Das reicht in den meisten Vergaben. Ein Zertifikat ist der zweite Schritt, falls der Eigentümer es ausdrücklich verlangt.

Sprechen wir über deine Situation

Dreissig Minuten, kostenlos und unverbindlich. Wir sagen dir ehrlich, ob und wo wir helfen können.