Präsentation vor einer kleinen Gruppe im Besprechungsraum

IT-Sicherheit für Handel und Logistik

Viele Standorte, hohe Fluktuation und ein Ausfall, der ab der ersten Minute Umsatz kostet. Wo wir in Handel und Logistik konkret ansetzen.

Drei Personen im Gespräch in einem Büro

Handel & Logistik

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Die Lage

Der Schweizer Detailhandel wächst nur in einem Teil des Sortiments. Im ersten Halbjahr 2026 legte der Gesamtumsatz laut Swiss Retail Federation nominal um 1,2 Prozent zu, der stationäre Handel um 1,0 Prozent. Lebensmittel wuchsen um 3,8 Prozent, der stationäre Non-Food-Bereich schrumpfte um 3,3 Prozent.

Preiskampf und Margendruck stehen entsprechend zuoberst auf der Sorgenliste der Branche. Wo der Umsatz stagniert oder zurückgeht, muss jede Ausgabe entweder Risiko senken oder eine andere Kosten ersetzen. Sicherheit, die nur zusätzlich kostet, wird in dieser Rechnung nicht bewilligt.

Gleichzeitig hängt der Umsatz unmittelbar an der IT: Kasse, Lager, Webshop und Disposition. Ein Ausfall stoppt hier kein Projekt, sondern das Geschäft. Es gibt keine Kulanzfrist, in der man in Ruhe wiederherstellt.

Und die Struktur macht es nicht leichter. Filialen, Lager und Aussenstellen sind über Jahre gewachsen, die Cloud-Umgebung stammt aus einer Migration, und Saisonkräfte kommen und gehen schneller, als Konten geschlossen werden.

Was wir in dieser Branche antreffen

  • Viele Standorte, jeder ein bisschen andersFilialen, Lager und Aussenstellen sind über Jahre gewachsen. Was in einem Haus gilt, gilt im nächsten nicht. Das kostet nicht nur Sicherheit, sondern jeden Tag Supportzeit.
  • Hohe Fluktuation und SaisonkräfteKonten werden schnell eröffnet und selten sauber geschlossen. Nach zwei Saisons weiss niemand mehr, wer noch Zugriff hat. Das ist die häufigste offene Tür in dieser Branche.
  • Die Cloud-Umgebung ist gewachsen, nicht eingerichtetDie Grundeinstellungen in Microsoft 365 stammen aus der Migration. Seither hat sie niemand bewusst überprüft, obwohl sich die Voreinstellungen und die Bedrohungslage mehrfach geändert haben.
  • Ein Ausfall kostet ab der ersten Minute UmsatzKasse, Lager und Webshop hängen zusammen. Wiederherstellung muss deshalb geübt sein, nicht nur dokumentiert.
  • Sicherheitsanforderungen verteilen sich über viele TeamsFilialleitung, Logistik, IT und Einkauf müssen mitziehen. Ohne jemanden, der das Programm führt, versandet die Umsetzung in Einzelmassnahmen.
  • Die Marge lässt keinen Spielraum für Sicherheit, die nichts zurückbringtWo der Non-Food-Umsatz schrumpft, muss jede Ausgabe entweder Risiko senken oder andere Kosten ersetzen. Ein Standard über alle Standorte tut beides.

Typischer Auslöser

Ein Ausfall im eigenen Betrieb oder bei einem Logistikpartner, oder ein Grosskunde, der Sicherheitsanforderungen in den Rahmenvertrag schreibt.

Der ODCUS-Unterschied

Kein Verkauf zusätzlicher Werkzeuge. Erster Schritt ist immer: Was habt ihr schon, was davon funktioniert, und was können wir streichen? Die meisten Mandate beginnen damit, Kosten zu senken und den Schutz gleichzeitig zu verbessern.

Warum diese Leistungen dort greifen

Security Management & Operations

Alle Standorte auf denselben Stand bringen

Wir härten Microsoft 365 und Cloud, ordnen Identitäten und setzen Conditional Access so, dass Filialbetrieb und Sicherheit zusammenpassen. Dazu gehört ein sauberer Ein- und Austrittsprozess für Saisonkräfte.

Ein Standard über alle Standorte ist auch der billigere Betrieb: weniger Sonderfälle, weniger Supportaufwand, weniger Lizenzen, die nur an einem Ort gebraucht werden.

Security Assessment mit Umsetzung

Sichtbar machen, was das Geschäft wirklich stoppt

Wir bewerten entlang der Prozesse, die Umsatz tragen, und priorisieren nach Ausfallwirkung statt nach technischer Schwere.

Aus dem Ergebnis wird eine Reihenfolge, die auch ein Finanzchef unterschreiben kann.

Interim & Fractional CISO

Ein Zielbild über alle Standorte statt vieler Einzelmassnahmen

Wir führen ein Sicherheitsprogramm mit klarem Zielbild und koordinieren die Umsetzung über Regionen und Teams hinweg.

Der Fortschritt wird messbar, statt in einzelnen Projekten zu verschwinden.

ISMS, ISO 27001 & NIS2

Nachweise für Rahmenverträge, ohne Papiertiger

Wenn Grosskunden Sicherheitsanforderungen in den Vertrag schreiben, braucht es belegbare Antworten statt Zusicherungen.

Wir bauen dafür genau so viel Struktur auf, wie der Vertrag verlangt, und nicht mehr.

Für wen das passt

  • Handels- und Logistikunternehmen mit mehreren Standorten
  • Betriebe mit hoher Fluktuation und vielen Saisonkräften
  • Firmen mit gewachsener Microsoft-365-Umgebung ohne bewusste Grundeinstellung
  • Zulieferer und Dienstleister, denen Grosskunden Sicherheitsanforderungen in den Rahmenvertrag schreiben

Verwandte Mandate

Anonymisierte Einblicke in echte Mandate. Nicht alle stammen aus dieser Branche, die Aufgabenstellung ist aber dieselbe.

Häufige Fragen

Wir haben zwölf Filialen mit unterschiedlicher Ausstattung. Wo fängt man an?

Bei den Identitäten und den Zugängen, nicht bei der Hardware. Wer sich wo anmelden kann, ist die Klammer über alle Standorte und lässt sich zentral ordnen, ohne in jeder Filiale etwas auszutauschen.

Saisonkräfte sind unser grösstes Thema. Was hilft konkret?

Ein verbindlicher Austrittsschritt, der an den Personalprozess gekoppelt ist statt an eine Mail an die IT. Solange das Schliessen eines Kontos von einer Erinnerung abhängt, bleibt die Lücke.

Wie schnell sind wir nach einem Ausfall wieder verkaufsfähig?

Das hängt davon ab, ob die Wiederherstellung schon einmal geübt wurde. Ein Backup, das nie zurückgespielt wurde, ist eine Annahme, keine Absicherung. Das ist meist der erste Punkt auf der Roadmap.

Bringt uns ISO 27001 im Handel etwas?

Nur wenn Kunden oder Partner es verlangen. Sonst ist der bessere Weg, die Nachweise aufzubauen, die im Rahmenvertrag wirklich gefordert sind, und die Zertifizierung als späteren Entscheid offenzulassen.

Sprechen wir über deine Situation

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