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Cloud-Kosten ausser Kontrolle? So schaffst du Transparenz

Cloud-Kosten ausser Kontrolle? So schaffst du Transparenz

Marc H.,

TLDR;

$44.5 Milliarden Cloud-Verschwendung - global, 2025. Das sind nicht die Kosten. Das ist der Anteil, der verschwendet wird. 84% der Unternehmen kämpfen mit Cloud-Kosten-Management. Nur 30% können überhaupt genau sagen, wofür sie bezahlen. Das Problem ist nicht technisch - es ist Sichtbarkeit. Die Lösung auch: FinOps-Prinzipien können 25-40% einsparen. Aber zuerst musst du sehen, wo das Geld hinfliesst.

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Die Geschichte wiederholt sich

Letzte Woche hatte ich ein Gespräch, das ich schon hundertmal geführt habe.

CFO eines mittelständischen Unternehmens. 150 Mitarbeiter, produzierendes Gewerbe. Cloud-Rechnung von AWS und Azure zusammen: CHF 28'000 pro Monat. Vor zwei Jahren waren es noch CHF 12'000.

Seine Frage: "Können Sie mir erklären, wofür wir bezahlen?"

Meine Gegenfrage: "Können Sie es mir erklären?"

Stille.

Das ist keine Ausnahme. Das ist die Regel.

Die Zahlen, die niemand hören will

84% der Unternehmen sagen: Cloud-Kosten-Management ist ihre grösste Cloud-Herausforderung.

(Flexera State of the Cloud 2025)

Nicht Security. Nicht Performance. Nicht Compliance. Kosten.

Und es wird schlimmer:

$44.5 Milliarden Cloud-Verschwendung prognostiziert für 2025. Global. Nur bei Infrastruktur.

(Harness FinOps Report 2025)

Das sind nicht die Gesamtkosten. Das ist der Teil, der verschwendet wird. Idle VMs. Übergrosse Instanzen. Vergessene Snapshots. Ressourcen, die niemand mehr braucht aber alle noch bezahlen.

27-32% der Cloud-Budgets werden verschwendet.

Für jeden CHF 100'000, den du für Cloud ausgibst, verschwinden CHF 27'000 bis 32'000 im Nichts.

Warum niemand weiss, wofür er bezahlt

Hier wird es interessant.

Nur 30% der Unternehmen können ihre Cloud-Kosten genau zuordnen.

(FinOps Statistics 2025)

Das bedeutet: 70% haben keine Ahnung, welches Team, welches Projekt, welche Anwendung was kostet.

Die Rechnung kommt. Sie wird bezahlt. Niemand fragt, warum.

54% des Cloud-Waste entsteht durch mangelnde Kostentransparenz.

(DataStackHub 2025)

Das ist keine Überraschung. Wenn du nicht siehst, was du verbrauchst, optimierst du auch nicht. Warum solltest du? Du weisst ja nicht mal, dass es ein Problem gibt.

Die üblichen Verdächtigen

Wenn wir Cloud-Kosten analysieren, finden wir immer dieselben Muster. Immer.

Dev/Test-Umgebungen, die nie schlafen

Ein Entwickler braucht eine Testumgebung. Macht Sinn. Er provisioniert sie mit denselben Specs wie Production. Macht weniger Sinn, aber verständlich. Die Umgebung läuft 24/7. Auch am Wochenende. Auch nachts. Auch während der Ferien.

Niemand hat automatisches Scheduling eingerichtet. Niemand hat daran gedacht.

Bei einem Kunden: 40% der Dev/Test-Kosten waren für Stunden, in denen niemand arbeitete.

Snapshots, die sich stapeln

Backups sind wichtig. Also werden Snapshots erstellt. Täglich. Für jeden Server. Jeden Dienst. Jede Datenbank.

Die Snapshot-Policy? "Erstellen."

Die Retention-Policy? "..."

Nach zwei Jahren hatte ein Kunde mehr Snapshot-Speicher als aktive Daten. Das Storage-Budget war dreimal so hoch wie nötig.

Die "temporären" Ressourcen

"Wir brauchen kurz mehr Kapazität für das Projekt."

Das Projekt ist seit 18 Monaten abgeschlossen. Die Kapazität läuft noch.

48% der Unternehmen tracken keine idle Ressourcen.

(Harness 2025)

Was nicht getrackt wird, wird nicht gestoppt.

On-Demand, obwohl es anders geht

58% nutzen keine Reserved Instances oder Savings Plans.

Das ist wie jeden Tag Einzelfahrkarten kaufen, obwohl du ein Jahresabo bräuchtest. AWS und Azure bieten 30-60% Rabatt für Commitments. Die meisten zahlen volle On-Demand-Preise.

Das eigentliche Problem

Hier ist die unbequeme Wahrheit:

55% der Entwickler sagen: Cloud-Einkäufe basieren auf Schätzungen.

(Harness 2025)

Nicht auf Daten. Nicht auf Analysen. Auf Schätzungen.

"Wie viel brauchen wir?" "Keine Ahnung. Nehmen wir mal das hier."

Das funktioniert nicht. Das hat nie funktioniert. Aber ohne Sichtbarkeit gibt es keine bessere Option.

52% sagen: Der Disconnect zwischen FinOps und Development führt zu verschwendeten Cloud-Kosten.

Die Entwickler wissen nicht, was die Sachen kosten. Finance sieht nur die Gesamtrechnung. Niemand verbindet die Punkte.

Der Weg zur Transparenz

Die gute Nachricht: Das Problem ist lösbar. Und die Lösung muss nicht kompliziert sein.

Schritt 1: Tagging ernst nehmen

Jede Ressource braucht Tags. Projekt. Team. Umgebung. Kostenstelle.

Klingt trivial. Wird trotzdem nicht gemacht. Oder nicht konsequent.

Ohne Tags keine Zuordnung. Ohne Zuordnung keine Accountability. Ohne Accountability keine Optimierung.

Schritt 2: Sichtbarkeit schaffen

AWS Cost Explorer. Azure Cost Management. Oder ein Third-Party-Tool.

Egal welches - Hauptsache, jemand schaut drauf. Regelmässig. Nicht einmal im Jahr beim Budget-Review.

Continuous Monitoring erhöht die Forecast-Genauigkeit um 35%.

(DataStackHub 2025)

Schritt 3: Accountability etablieren

Wer ist verantwortlich für die Cloud-Kosten? Nicht "die IT". Nicht "alle". Eine konkrete Person oder ein konkretes Team.

Bei 70% der grossen Unternehmen gibt es inzwischen dedizierte FinOps-Teams. Bei KMU muss das nicht Vollzeit sein - aber es muss jemand sein.

Schritt 4: Quick Wins umsetzen

  • Idle Ressourcen stoppen. Wenn es seit 30 Tagen keine CPU-Last hatte, braucht es wahrscheinlich niemand.

  • Dev/Test-Scheduling. 18:00 aus, 08:00 an. Wochenende aus. Allein das spart oft 60% der Dev/Test-Kosten.

  • Snapshot Retention. 90 Tage sind meistens genug. 365 fast nie nötig.

  • Rightsizing. Wenn die Instanz konstant unter 20% CPU läuft, ist sie zu gross.

Schritt 5: Savings Plans evaluieren

Sobald du Sichtbarkeit hast, weisst du, welche Workloads stabil laufen. Für die lohnen sich Commitments.

30-60% Rabatt gegenüber On-Demand. Das ist nicht marginal. Das ist substanziell.

Was FinOps leisten kann

FinOps-Adoption wuchs 2025 um 46%. Weil es funktioniert.

(FinOps Statistics 2025)

Unternehmen, die FinOps implementieren, sparen 25-40% ihrer Cloud-Kosten.

(Deloitte 2025)

Das ist nicht Theorie. Das ist messbar.

Aber FinOps ist keine Software, die du kaufst. Es ist eine Disziplin. Eine Arbeitsweise. Eine Kultur der Kostenverantwortung.

80% organisatorisch, 20% technisch. Kein Dashboard ersetzt jemanden, der die Rechnung verantwortet.

Die Zahlen, die zählen

84% kämpfen mit Cloud-Kosten-Management. Du bist nicht allein.

27-32% werden verschwendet. Bei dir wahrscheinlich auch.

30% können zuordnen, wofür sie bezahlen. Gehörst du dazu?

54% des Waste entsteht durch fehlende Sichtbarkeit. Die Lösung ist Transparenz, nicht mehr Budget.

25-40% Einsparungen sind möglich. Mit FinOps-Prinzipien, konsequent umgesetzt.

Die Frage ist nicht, ob du zu viel für Cloud bezahlst. Die Frage ist, wie viel.

Wenn du Hilfe brauchst

Wir machen Cloud-Cost-Assessments. Nicht um Tools zu verkaufen - um Transparenz zu schaffen.

  • Cost Visibility: Wo fliesst das Geld hin?

  • Waste Identification: Was davon ist vermeidbar?

  • Quick Wins: Was kannst du morgen stoppen?

  • Savings Plan Optimierung: Wo lohnen sich Commitments?


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Quellen:

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